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Bericht vom Dutchoven-Kurs 2026

Am Samstagmorgen trafen sich 5 Kochfreunde im Buchencamp um mit dem Dutchoven ein kulinarisches Abenteuer zu erleben. Der große, gusseiserne Topf ist geschaffen für die warme Verpflegung einer Gruppe unter Outdoorbedingungen. Obwohl er relativ schwer ist (also nichts für den Rucksacktransport) ist er dafür sehr gut geeignet da er mit Holz, Kohle oder Briketts befeuert werden kann und gutmütig im Umgang ist. Solange man genügend Flüssigkeit im Topf hat brennt auch bei langen Garzeiten so gut wie nichts an.

Dutchoven mit Ober- und Unterhitze
Der theoretische Teil des Kurses

Peter leitete die Veranstaltung und unterwies die Teilnehmer in Theorie (Historische Herkunft und Berechnung der Garzeiten und Brikettmengen) und Praxis bei dem kommunikativen Teil des Schnibbelns und der Schichtung beim Befüllen. Eigentlich war auch ein Biwaken über Nacht geplant aber die Aussicht auf das Regenwetter am nächsten Morgen hat uns davon abgehalten. Die berechnete Zeitplanung passend zum Abendessen war perfekt und nach Befreiung des Topfes von der Asche und dem Öffnen kam uns ein unglaubliches Aroma entgegen.

Das fertige Essen
Das fertige Menü

Das Fleisch hatte 3 Stunden lang gegart und war so zart, das es sich kaum noch mit der Zange packen ließ. Die Messer brauchten wir wirklich nicht zum Schneiden benutzen. Das Gemüse war ebenfalls butterzart und von den gewaltigen Mengen die wir hinein gepackt hatten, kaum noch was zu sehen. Das einzige Problem war nur, mit fünf Mann den Topf leerzukriegen ohne zu platzen. Aber auch das wurde geschafft und wir freuten uns über den sonst ungeliebten Teil des Aufräumens und Saubermachens danach, weil wir uns dabei wieder ordentlich bewegen und rumlaufen konnten. Viele Hände, schnelles Ende und Ruck Zuck war alles wieder sauber und in den Autos verstaut. Aus irgendeinem Grund wurde es abends wieder warm und wir bekamen einen klaren Himmel mit einem tollen Sonnenuntergang während wir im Camp vor dem Aufbruch den schönen Tag noch einmal reflektierten.
Unser Fazit: Das müssen wir wiederholen.

Roland Schulz
Familiengruppenleiter